Deutsche Justiz-Gewerkschaft

Arbeit im Homeoffice für alle Dienste

Für das Haushaltsjahr 2022 fordern wir, dass für alle Dienste die Möglichkeit zum Arbeiten im Homeoffice geschaffen wird.

Für viele Bereiche ist, pandemiebedingt, die Möglichkeit zum Arbeiten im Homeoffice geschaffen worden. Dies begrüßt die Deutsche Justiz-Gewerkschaft ausdrücklich und dies sollte für die Zukunft auch beibehalten und ausgeweitet werden.

Uns ist bewusst, dass Tätigkeiten mit Personenkontakt schwierig im Homeoffice erledigt werden können. Jedoch sollten die Möglichkeiten zur mobilen Arbeit dort, wo es die Arbeitsbedingungen zulassen, geschaffen werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäftsstellen und Wachtmeistereien, Sachbearbeiter*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen leisten hervorragende Arbeit und zeigen täglich sehr hohen Einsatz. Ihre Fähigkeit selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten, zeigte sich gerade in der Krisensituation.

Gleichzeitig darf mobiles Arbeiten und Homeoffice nicht zur Entgrenzung von Arbeitszeit führen und als Ersatz für fehlende Kinderbetreuung eingesetzt wird.

Auch für die Familienfreundlichkeit und die Attraktivität der Arbeitsplätze wäre das ein immenser Schritt nach vorn.

Wir fordern deshalb die Möglichkeit zur mobilen Arbeit bzw. das Arbeiten im Homeoffice für alle auszuweiten. Hier muss Soft- und Hardwaretechnisch nachgerüstet werden aber auch organisatorische Änderungen Einzug halten.

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